Montag, 11. April 2011
Aufgeklärung 2.0
maccasella, 22:56h
Es ist schon eigenartig.
Von dort, wo ich herkomme, glauben Kinder mit sechs oder sieben noch an den Weihnachtsmann – oh pardon – an das Christkind. Fataler Fehler!
Oder vielleicht noch an den Osterhasen.
Ja liebe Kimberlys, Justins und - für die Öko-Schicht unter euch - Lotta-Sophies – dit is nisch hier!
Weihnachten ist nur Kommerz und Ostern – was war da noch mal?
Nein, hier prägt das einzig und allein wichtigste Thema der Menschheit schon die kleinsten unter uns – Das Suchen und Finden der Liebe.
Oder auch: „Warum fragt mich Jan-Lucas eigentlich nicht, ob ich seine Freundin sein möchte?“
Und das im zarten Alter von sieben.
Neulich in der Straßenbahn fielen mir zwei Mädchen auf, beide nicht älter als ein Stöpsel aus der ersten Klasse.
Die Mädchen philosophierten über die Bedeutung von Ying und Yang.
„ Ying ist weiblich und Yang ist männlich! Und bei der Hochzeit wird der Frau eine Kette mit Ying und dem Mann eine mit Yang umgehängt!“ – „Ach wirklich?“, fragte die andere. „Ja klar, hab ich letztens erst im Fernsehen gesehen!“, besserwisserte sie weiter, „Und dann wurden da ganz viele Frauen und Männer zusammengebracht, die Heiraten sollten und jeder hatte so ne Kette um.“ – „Ohhhhh!“, staunte die nicht ganz so fernsehbewusste, „ Was ist denn aber, wenn man die Frauen und Männer vertauscht? Wer heiratet dann wen? Oder jeden einfach jeden?“ – Hippietum heute.
Darauf wusste selbst die neunmalkluge Leoni-Vanessa keine Antwort.
Plötzlich fiel der anderen die Geldbörse runter.
Da ich gerade stand, hob ich sie auf und gab sie ganz selbstverständlich zurück.
„Danke!“, sagte sie. Bitte, kein Problem!
„Das war aber nett von der Frau, dass sie meine Börse aufgehoben hat!“ – „Ja“, fing Leoni-Vanessa an, „Frauen sind immer netter als Männer, sagt selbst meine Mama und die muss es wissen bei Papa!“
Ups! Abgeklärtheit reloadet – Zukunftsprognose für die Kleine: Solidarisierender Männerhass in Kombination mit einer Prise Vaterkomplex. Na das sind rosige Aussichten.
Von dort, wo ich herkomme, glauben Kinder mit sechs oder sieben noch an den Weihnachtsmann – oh pardon – an das Christkind. Fataler Fehler!
Oder vielleicht noch an den Osterhasen.
Ja liebe Kimberlys, Justins und - für die Öko-Schicht unter euch - Lotta-Sophies – dit is nisch hier!
Weihnachten ist nur Kommerz und Ostern – was war da noch mal?
Nein, hier prägt das einzig und allein wichtigste Thema der Menschheit schon die kleinsten unter uns – Das Suchen und Finden der Liebe.
Oder auch: „Warum fragt mich Jan-Lucas eigentlich nicht, ob ich seine Freundin sein möchte?“
Und das im zarten Alter von sieben.
Neulich in der Straßenbahn fielen mir zwei Mädchen auf, beide nicht älter als ein Stöpsel aus der ersten Klasse.
Die Mädchen philosophierten über die Bedeutung von Ying und Yang.
„ Ying ist weiblich und Yang ist männlich! Und bei der Hochzeit wird der Frau eine Kette mit Ying und dem Mann eine mit Yang umgehängt!“ – „Ach wirklich?“, fragte die andere. „Ja klar, hab ich letztens erst im Fernsehen gesehen!“, besserwisserte sie weiter, „Und dann wurden da ganz viele Frauen und Männer zusammengebracht, die Heiraten sollten und jeder hatte so ne Kette um.“ – „Ohhhhh!“, staunte die nicht ganz so fernsehbewusste, „ Was ist denn aber, wenn man die Frauen und Männer vertauscht? Wer heiratet dann wen? Oder jeden einfach jeden?“ – Hippietum heute.
Darauf wusste selbst die neunmalkluge Leoni-Vanessa keine Antwort.
Plötzlich fiel der anderen die Geldbörse runter.
Da ich gerade stand, hob ich sie auf und gab sie ganz selbstverständlich zurück.
„Danke!“, sagte sie. Bitte, kein Problem!
„Das war aber nett von der Frau, dass sie meine Börse aufgehoben hat!“ – „Ja“, fing Leoni-Vanessa an, „Frauen sind immer netter als Männer, sagt selbst meine Mama und die muss es wissen bei Papa!“
Ups! Abgeklärtheit reloadet – Zukunftsprognose für die Kleine: Solidarisierender Männerhass in Kombination mit einer Prise Vaterkomplex. Na das sind rosige Aussichten.
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